Unsere Produktion ist geprägt vom ökologischen Bewusstsein.

 

Säen, pflegen, ernten, trocknen und verarbeiten geschieht bei uns vorwiegend in Handarbeit. Eine Bodenfräse, ein Trimmer, ein Häcksler und zwei Strauchscheren sind die einzigen, technischen Hilfsmittel im Garten.

 

Zur Unterstützung eines gesunden Bodens verwenden wir Bio-Schafwolldünger, eigenen Kompost, Kuhmist und EM. (Effektive Mikroorganismen) 

 

Das meiste Gemüse verkaufen wir unverpackt an Restaurants im Tal und an unsere Kunden direkt ab Garten. Damit leisten wir einen kleinen Beitrag zur Reduzierung der Abfallmengen. 

 

Die Transportwege vom Garten zum Verarbeitungsort sind äusserst kurz. Wir sind sehr dankbar für die verschiedenen Abnehmer in der Region, die durch ihre Treue einen wertvollen Beitrag zur ökologischen Produktion leisten. 

 

  

 Wir trocknen schonend und ohne Fremdenergie.

 

Frisch geerntet werden die Kräuter und Blüten direkt auf speziellen Trocknungsregalen auf einem dunkeln, gut durchlüfteten Estrich ausgelegt. Durch die Sonneneinstrahlung erwärmt sich der Raum nachmittags auf bis zu 35° und kühlt in der Nacht langsam wieder ab. Diese natürliche, schonende Trocknungsweise braucht mehr Zeit, viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl.  Sie gewährleistet jedoch eine sehr hohe Aroma- und Farbqualität der Kräuter und Blüten. 

 

Die wertvolle Blattmasse der Pflanzen und die Blüten werden von Hand vom Stiel getrennt, zu speziellen Mischungen verarbeitet und verpackt. Dieser Verarbeitungsschritt geschieht zeitnah zu den eingehenden Bestellungen, damit kein Qualitätsverlust durch zu langes Lagern entsteht.

  

 Die rauchgetrocknete Kastanie - unser Stolz

 

Die altehrwürdigen Kastanienbäume stehen auf Plazza unterhalb von Soglio im Bergell. Mitte Oktober, innerhalb weniger Tage, fallen die Kastanien. Dann werden sie einzeln aufgelesen, und kesselweise auf die Caschina zum Trocknen getragen. Früher waren es die Gross-familien die gemeinsam die Ernte einbrachten, heute unterstützen uns oft freiwillige Helfer, die sich dieses einmalige Erlebnis nicht entgehen lassen wollen. 

 

Sobald die Caschina voll ist, beginnen wir mit dem "füürä". Morgens und Abends muss das Mottfeuer neu entzündet werden, damit der aufsteigende Rauch die Kastanien langsam und gleichmässig trocknet und ihnen den unvergleichliche Rauchgeschmack verleiht.